Gendersensibles Formulieren

http://www.uni-weimar.de/fileadmin/user/uni/gremien/Gleichstellungsbeirat/Import/Genders_Anregung_Web-2013-12-20.pdf


Idee: nicht Gendersensibles Formulieren, sondern Gendersensibles Darstellen. Z.b, unter der Bezeichnung "Experten-Interview" sind Frauen abgebildet. Hier word also visuell verdeutlicht, dass "Experte" sich nicht auf das Geschlecht bezieht, sondern auf den Kenntnisstand der Person.

These: das Maskuline oder feminine Wortform aktiviert bei den meisten Begriffen nicht das Konzept "Geschlecht", es sind also "tote" oder lexikalisierte Metaphern

Nicht die sprache selbst ist relevant, sondern die durch die sprache aktivierten konzepte. Das problem ist also nicht gelöst, sobald sich die sprache verändert hat, sondern sobald die sprache ein positives bild von frauen und ihrer kompetenz aktiviert
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