Design und Haltung

These: Design = ein Objekt im Dienste des Nutzers gestalten
(Im Gegensatz zur Gestaltung im Dienste des Urhebers, Anbieters, Produzenten)

(Als notwendige Bedingung: Wenn es nicht im dienste des Nutzers ist, ist es kein Design?)

In wessen Auftrag handelt der Designer?

Lassen sich für einen beliebigen Gegenstand (zb die infografik) die zugrunde liegenden kriterien danach unterscheiden, ob sie (eher) im dienste des Nutzers oder des "Produzenten" stehen?

Verständlichkeit: Nutzer
Autorität, Seriösität, Glaubwürdigkeit: Produzent
Umsetzbarkeit: Produzent

Was ist nach diesem Verständnis die ethische Dimension von Design?

Design ist, wenn es im Interesse des nutzers passiert?

Implikation: Altruismus?

Kann daher wirklich gutes Design nur von einem gemeinnützigen Auftraggeber kommen?

Stimmt die Annahme, dass ein gutes Produkt zu einem Zufriedenen Kunden zu mehr Umsatz führt? Wie lässt sich diese Annahame auf (visuelle Kommunikation) im Sinne eines Sender-Empfänger-Modells übertragen?

"Guter Vortrag! Keiner wird es verstehen, aber alle werden uns für kompetent halten"

Wie lässt sich das mit Hauck (Warenästhetik, Tauschwert vs. Gebrauchswert) in Einklang bringen?